Bühnenbild 2019 des DK Honigsmöhne, Original gestaltet von Elvis Greven
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Elefantenrennen 2011
su soh dat us

Archiv 2011

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Elefantenrennen

von Marie-Luise Mäurer


An jenem Sonntag, dem 28. August 2011, richtete der Blau-Weiß Bonn anlässlich seines 81. Stiftungsfestes sein traditionelles Elefantenrennen aus.

28 wetteifernde Mannschaften in den schillernsten Kostümen drohten alle Ketten zu sprengen. Keine Frage, dass bei diesem angesagten Wettbewerb im Zehnerkanadier das DK Honigsmöhne nicht fehlen darf.

Hässlich wie Monster geschminkt, mit grünen Perücken und Tüttüs unter dem Motto „Rhein-Algen“ gingen an den Start: Moni Beu, Biggi Hansen-Pape. Julia Hansen, Malu Mäurer, Betty Schwabe, Nicole Cremer, Andrea Soboll und Christel Leyendecker.

Was das Outfit angeht, hatte bei diesem barocken Charme sicherlich kein Designer das Sagen. Trotzdem schien die Sonne ungetrübt auf dieses zombie-artige Elend.

Und hoch motiviert, damit et jood fluppt, paddelten wir in Startposition. Noch nicht ganz angekommen, schrie unsere Schlagfrau Andrea schon ihre Kommandos über das Schmuddelwasser: Kölsch, Kölsch, Kölsch! Wow! Und dann „zischten“ wir los.

Außer dem Steuermann saßen sieben aktive Möhnen und ein Tourist in unserem Boot, wie Josi von der „Kommando-Brücke“ so passend kommentierte. Unter den Anfeuerungen der Schaulustigen am Rheinufer gab unser Bienenschwarm sein Bestes und bis zum Ziel hatten wir auch noch Oberwasser im wahrsten Sinne des Wortes.

Das änderte sich für mich schlagartig. Denn der sportlich-akrobatischen Leistungen immer noch nicht genug, wurde beim Verlassen des Bootes noch ein Spagath meinerseits erwartet.

Bin ich etwa Nurejew?

Zur absoluten Krönung des Szenarios kam dann auch noch der Rhing us singem Bett, un ich loch mit dem janzen Gedöns in der Sod. Aber was so taffe Möhnen-Algen sind, die winden sich aneinander bis sämtliche Tüttüs außer Gefahr sind.

Fazit der Geschichte:
Wir waren weder die schnellsten, noch haben wir den letzten Platz geschafft.
Bei der Überzahl des starken Geschlechts in den Booten ist eben noch so viel Frauen-Power vergebens. Aber auch unter den Regenwürmern gibt es Hengste! Es war trotzdem eine herrliche Gaudi, die mit reichlich Sekt begossen wurde.