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Honigsmöhne-Wochenendfahrt 2018 nach Cochem

von Elke Naji

Morgens um kurz vor 9 Uhr ist der Bonner Bahnhof fast überfüllt, doch die 19 Honigsmöhnen mit ihren roten T-Shirts und ihren fröhlichen Gesichtern machen ihn zu etwas Besonderem.

Wir freuen uns auf Cochem, auf die Mosel und vor allem auf die Aussicht, zwei Tage miteinander zu verbringen. Und dann kommt auch noch der Zug pünktlich, prima! Im Zug übernehmen wir sofort ein 1.Klasse-Abteil für uns allein und keiner hindert uns daran, juchhu!

Jetzt: Anstoßen mit Sekt, zweites Frühstück mit Chips, Käsestangen, Käsestückchen, Minitomaten usw. usw. Schnell sind wir in Koblenz und müssen erfahren, dass unser Zug hier nicht weiterfährt und wir bis Gondorf mit dem Bus transportiert werden ­­- uff!! Das kann doch eine Möhne nicht erschüttern, auch wenn wir die Busfahrt wegen Überfüllung im Stehen erleben und eine Möhne sogar nach einer hinterlistigen Kurve zwischen Koffern und Rucksäcken auf dem Boden verschwindet.

Endlich, nach einem weiteren Umsteigen in den Zug, sind wir in Cochem und entern bei strahlendem Sonnenschein unser Hotel Union mit Blick auf die ewig schöne Mosel. Die Zimmer: Charme der Vergangenheit, muss man mögen, besonders wenn man ein Zimmer unterm Dach bekommt.

Am Nachmittag geht's mit der Drahtseilbahn hoch zum Café über der Mosel. Honigsmöhne, mit Euch kann man sich immer beschwingt fühlen. Sogar die lahme Bedienung erheiterte uns. Und das Wetter spielte mit.

Dann der Abend! Be-geis-ternd!!! Schlossführung durch die Reichsburg Cochem, geleitet von einer sympathischen, kenntnisreichen Führerin. Danach das Hi-Ha-Highlight: Ritteressen im großen Saal, wo die Honigsmöhnen mit ihrer guten Laune die ca. 80 Gäste mitrissen.

Die Riesen-Putenkeulen als Hauptgang trugen mehr zur Erheiterung bei als dass sie nur ansatzweise aufgegessen werden konnten. Musik gab's auch. Zwei Troubadoure sorgten für Super-Stimmung und ließen sich immer wieder anheizen (hauptsächlich von den Möhnen).

Was wir aber nicht wussten: Nach 19 Uhr fuhr kein Bus mehr runter. Also wanderten wir in der Dunkelheit teilweise über gemeines Kopfsteinpflaster, das immer wieder nach unseren Absätzen greifen wollte, runter in die „City“.

Die Wanderung endete zu später Stunde im "Schinderhannes", wo sich die Möhnen bei Bierchen und Wein plaudernd vergnügten und ab und zu die Tanzfläche rockten. Wir haben sogar den Rentner-Discjockey dazu gekriegt, Hardrock aufzulegen („Highway to hell“), yeah yeah!! Danach hat er sich aber sofort wieder mit Andrea Berg und Helene Fischer eingelassen.

Am nächsten Morgen - nach einem erfreulich guten Frühstück - Stadtbummel, Shopping, Abschiedstrunk im „Warsteiner Sepp“, danach Aus-Checken im Hotel und Koffer-Klapper-Parade zum Bahnhof. Auf dem Vorplatz wird noch ein Brunch mit den Resten der tags zuvor mitgebrachten Speisen und Getränke eingenommen und die Erlebnisse Revue passieren gelassen.

Dann die wieder etwas anstrengende Heimreise, aber nach so einem wunderbaren Wochenende sind wir einfach nicht kleinzukriegen.

Honigsmöhne, bis bald!
       Schön dass es Euch gibt!