Bühnenbild 2019 des DK Honigsmöhne, Original gestaltet von Elvis Greven
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Vatertagstour 2012
su soh dat us

Archiv 2012

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Vatertag 2012 – Unsere Radtour

von Birgitt Hansen-Pape

Unter dem Motto „Traum-Möhnen für das Wetter oder auch umgekehrt “!!
Sternenförmig fuhren wir diesmal auf unseren Treffpunkt zu. Abfahrt 10.30 h an der Bonner Seite der Nordbrücke, Beueler Rheinufer – China-Schiff und Sammelpunkt Pützchen. Die Fußgruppe ging etwas später vom Beueler Bahnhöfchen ab.

Wir trafen uns gegen 11.00 h an der Siegfähre, wo wir feststellen mussten, dass in unserem Alter Radfahren ein lebensbedrohlicher Sport sein konnte. Eine Möhne geriet bei der Anfahrt mit dem Reifen in die Straßenbahnschienen - blaues aufgeschürftes Knie. Eine zweite Möhne kollidierte mit Ihrer Tochter – blaues Schienbein und aufgeschürftes Knie.

Bei strahlend blauem Himmel öffneten wir nach erfolgreichem Einsammeln den Morgengruß in Form von einer Flasche Sekt. So und nun konnte unsere große Reise beginnen.

Frohen Mutes ging es auf der rechten Seite der Sieg entlang. Durch saftige Felder und blühenden Raps schlängelte sich unser Radlwurm. Viele Bollerwagen-Vatertags-Gruppen säumten unseren Weg. Kopfschüttelnd und skeptisch meinten einige Gruppen: Was eine Frauentruppe Vatertag mit dem Fahrrad macht? Die Welt ist auch nicht mehr dass, was sie mal war!

Wir erreichten auf der Höhe von Friedrich-Wilhelms-Hütte die Brücke und bogen nun links ab um die Sieg zu queren. Durch rücksichtslos überholende Radlerinnen wurde eine Honigsmöhne abgedrängt und mit einem halsbrecherischem Ausweichmanöver in den Graben, konnte sie ihr Leben retten. Puh – sollte das etwa so weitergehen?

Die Sieg überquert, verlangte uns die Strecke nun alles ab: hoch auf den Deich, runter vom Deich, Platzmachen für Bollerwagen-Vatertags-Gruppen, links in den Wald, rechts wieder raus und wieder hoch auf den Deich. Doch dann hatten wir unser idyllisches Ziel erreicht. Bei immer noch strahlendblauem Himmel lag vor uns der Sieglarer See. Sofort wurde unser Büffet auf umgekippten Fahrradkörbchen aufgebaut. Taco’s mit 2 Dip’s, Möhrenstifte, salzige und süße Kekse. Ein Sektchen und Säftchen und nachher für den Magen einen kleinen Ramazotti. Auf Handtüchern und Jacken genossen wir den Sonnenschein und blickten auf die Enten am See.

Bald machten wir uns wieder mit dem Rad auf zum Restaurant „Siegfähre“, wo uns die Fußgruppe nach einem Spaziergang erwarten wollte. Wir Radler waren natürlich zuerst da und erwarteten sie mit einem großen Hallo. Nach kühlenden Gertränken machten wir uns hungrig über das Nachmittagsessen her. Ich sage nur „Feinschmecker-Seniorenteller und „Kindereis“.

Nach einem herrlichen Möhnenklaaf trennten wir uns spät nachmittags wieder. Die Fußgruppe ging zum Fährschiffchen und die anderen auf den Wagen – ach nein – aufs Fahrrad! So kehrte jede Gruppe heiter, abgekämpft und glücklich wieder nach Hause.