130 Jahre Honigsmöhne
 Kartenvorverkauf 

honigsmöhne honigsmoehne
honigsmöhne honigsmoehne
Termine Session Verein/Archiv Impressum & Datenschutz
honigsmöhne honigsmoehne
honigsmöhne honigsmoehne
honigsmöhne honigsmoehne
honigsmöhne honigsmoehne
honigsmöhne honigsmoehne
Vatertag 2011  (Eifelwanderung)
su soh dat us

Archiv 2011

su soh dat us Archiv 2011

Eifel-Tour an Vatertag

von Marie-Luise Mäurer

2. Juni 2011. Warum eigentlich die übliche Muttertagstour, dachten sich einige Honigsmöhnen und verlegten ihre jährliche Wandertour auf den Vatertag. 13 an der Zahl trafen am Morgen mit prallem Rucksack und Gebinde auf dem Bonner Hauptbahnhof ein, um die Perlen der Eifel zu erwandern. Weil wir auch Personen dabei hatten, die nicht gut zu Fuß sind, hatte Vanessa ihr Auto als Gepäckwagen umfunktioniert und fuhr mit dem Gröbsten schon einmal vor. Denn wir wollten nicht nur frische Luft tanken, Endziel war das schöne Gehöft von Gatte Josef und unserer Präsidentin Ulrike. Ihr wollten wir einen Krankenbesuch abstatten und hatten dazu das Kalte Buffet in den Rucksäcken. So weit so gut.

Erst mal zapften wir auf dem Bahnsteig das „Gebinde“ an und ließen die Korken knallen. Schließlich ging es nicht sofort ans Ziel, sondern über einen Umsteigebahnhof auf dem Weg nach Köln. Warum gemütlich reisen, wenn es auch kompliziert geht. Außer den Orga-Möhnen gehörte der Rest vom Ganzen sowieso zu den Ahnungslosen. Am Zwischenstopp angekommen, staunten wir nicht schlecht! Ein Ort des Vergessens! Damit es weiter gehen konnte, musste vom Bahnsteig 51 auf 53 gewechselt werden. Dafür kreisten wir durch den halben Ort. Bei der Traumzahl allein brauchte man sehr viel Phantasie, denn der ganze „Bahnhof“ bestand eh nur aus zwei Bahnsteigen.

Wo sie die anderen 50 versteckt hatten, blieb ein Rätsel. Witz du bist umzingelt, komm raus! Auf den ersten Blick war klar, hier hielt, wenn überhaupt, nur ein Viehtransport. Doch weit und breit keine Sau. Sofort wurden die flüssigen Überlebens-Tröster ausgepackt und auch was Festes musste her. Tipp des Tages: Dosengerichte liegen nicht so schwer im Magen, wenn man vor dem Verzehr die Dose entfernt! Kaum wurde die Überlegung laut, wo plazieren wir uns für alle Fälle auf diesem weiträumigen Gelände, kam aus einer Ecke prompt der wohlgemeinte Spruch: wir verabschieden uns schon jetzt von den Fußkranken! Schallendes Gelächter folgte. Ich hätte dringend dieses gekachelte Örtchen gebraucht, aber das war natürlich auch nicht im Angebot. Tatsächlich rauschte nach einer Zeit, in der wir uns wie angezahlt und zurückgelegt vorkamen, dieses Teil an, was man sinnigerweise Vorortzug nennt. Na bitte! Und jetzt ging es, man höre und staune, auf direktem Weg und froh Gemut nach Satzvey.

Hier stand zu unserer großen Freude unsere Ulrike zwar auf ihre Stöcke gestützt, sonst aber wohl erhalten nebst Männe, um uns in Empfang zu nehmen. Das war ein großes Hallo! Die Möhnen ohne Wanderschuhe wurden flugs in Ulrikes Auto verstaut. Josef nahm die flüggen Möhnen unter seine Fittiche und wir wanderten in Richtung Burg Satzvey. Der Veybach gurgelte an unserer Seite. Wir hielten eine kurze Stippvisite an der Burg und bewunderten das alte Gemäuer mit seinem historischen Drumherum.

Und weiter ging der Weg mit einem frohen Lied auf den Lippen durch Wald und Flur bis zum heimatlichen Idyll unserer Gastgeber. Hier war auch Vanessa bereits angekommen und die Köstlichkeiten der Rucksäcke warteten schon auf uns. Einige Stunden verbrachten wir bei einem gemütlichen Picknick. Es fehlte aber auch an nichts. Christel hatte es sich nicht nehmen lassen, zur Freude des Tages eine Schokoladentorte zu backen, auf der, wie sollte es anders sein, eine Biene thronte. Und natürlich musste der ultimative Absacker dran glauben. So gestärkt und glücklich ob diesem herrlichen Ausflug zeigte uns Josef auf dem Rückweg zum Bahnhof noch andere herrliche Wanderwege, denn davon hat die Eifel so viel zu bieten.