Bühnenbild 2019 des DK Honigsmöhne, Original gestaltet von Elvis Greven
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Ulrikes Jungesellinnenabschied 2008
su soh dat us

Archiv 2008

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Junggesellenabschied unserer Präsidentin

von Marie-Luise Mäurer

Am 01. März 2008 trafen sich 20 Honigsmöhnen in unserem Vereinslokal Haus Daufenbach, um mit unserer Präsidentin ihren Junggesellenabschied zu feiern. Alle erschienen in weißer Hemdbluse, auf der im Rücken „DK Honigsmöhne op Jöck“ aufgedruckt war. Und über der Schrift thronte eine dicke Biene.
Dieses launige Outfit hatte sich unsere Hille einfallen lassen. Sie und ein Team Möhnen hatten keine Mühen gescheut, einen tollen Abend für unsere Braut zu organisieren. Natürlich alles Top Sekret! Ulrike hatte keinen Schimmer, was ihre Untertanen mit ihr vorhatten. So bekam sie pausenlos neue Hinweise, was das Programm anging.
Einmal ging es in den Gequetschten und dann wieder sollte es nach Düsseldorf auf die längste Bierstraße der Welt gehen. Ulrike war ja grundsätzlich zu allen Schandtaten bereit, aber etwas mulmig wurde ihr schließlich doch. So brach es zu unserer diebischen Freude immer öfter aus ihr heraus: „Helga, ist egal was kommt, ich schlafe bei Dir!“ Et is eben wie et is un et kütt, wie et kütt! Ever herrlich, dat et unser rheinisches Grundgesetz jit: Et is noch immer jood jejange!!
Gegen 20:30 Uhr allgemeiner Aufbruch. Mit dem Sturmtief Emma im Nacken zogen wir zum Bahnhof. Hier wurde uns, wie war es auch anders zu erwarten, eine Verspätung von 20 Minuten auf allen Strecken versprochen. Kein Problem für uns. Die mitgebrachten Sektflaschen knallten ohne Rücksicht auf Verluste. Und als unser Zug schließlich angezeigt wurde, brachen wir in gellendes Gelächter aus. Hier stand es schwarz auf weiß: dieser Regio fuhr nach Düsseldorf! Dass wir nur bis Köln-Deutz mitdüsen würden, war unser Geheimnis. Im Wagen ging der Spaß weiter.
Zur großen Freude der Mitreisenden, versuchte die Braut ihre taufrischen Rosen an den Mann zu bringen. Dabei musste sie sich allerhand Sprüche anhören. Aber: ..“dass man in ihrem Alter noch heiraten muss“, schlug dem Fass den Boden aus. Nimm´s leicht, nimm Scharlachberg! Nur den hatten wir gerade nicht mit. Grand Malheur de Kacke!!!
So weit die Füße tragen und den Besen Gottes über uns, gingen wir in Köln zum Hotel Hilton. Nachdem wir dort alle unser Brandzeichen erhalten hatten, verteilten wir uns um die reservierten Tische. Im Nu standen Fass-Bier und diverse Getränke darauf. Der Sound ging uns allen direkt ins Blut und es dauerte nicht lange, bis wir auf der Tanzfläche waren. Riesen-Stimmung war angesagt! Unsere Braut war sichtlich beeindruckt.
Von ihren Möhnen unterstützt, versuchte sie auch hier mit geballter Charmeoffensive die restlichen Rosen los zu werden. Mädchen gemeinsam sind eben unschlagbar! Bis in die Nacht wurde gefeiert. Viele Bilder erzählen davon. Großes Lob an die Organizer.