Bühnenbild 2019 des DK Honigsmöhne, Original gestaltet von Elvis Greven
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Wochenendtour 2007
su soh dat us

Archiv 2007

Bitburg, die Zweite ...

von Marie-Luise Mäurer

Weil es vor zwei Jahren so schön war, wurden wir zum Wiederholungstäter. Bitburg du mein Traum! Unter dem Motto „Hück semme op Jöck“ unternahm das DK Honigsmöhne ihre Wochenendtour 2007. 24 Möhnen, natürlich inklusive der Präsidentin, fuhren am 14.09. in den Eifelstern. Einige waren schon im „Gequetschten“ zum Vorglühen, bevor sich alle am Alten Friedhof trafen.
Funmöhne Karin hatte ihren Onkel Hans mobilisiert. Der holte uns gegen 16:00 Uhr mit seinem Bus ab und los gings. Gekühlter Sekt war hier reichlich gebunkert und die harten Getränke fehlten natürlich auch nicht. Chips, Käsewürfel und derlei Dinge machten am laufenden Band die Runde.
Die Möhnen hatten eingekauft, als würde der Krieg ausbrechen und die Klamotten rationiert. Krätzchen und Anekdötchen trugen zur Stimmung bei. Das Bonn-Lied wurde geschmettert, von einer schwächelnden Musikanlage unterstützt. Und als nach längerem Stopp and Go auf der Landstraße die Getränke durchdrehten und sich über gewisse Kleidungsstücke ergossen, kochte die Stimmung über. Als dann noch eine Jeans wie ein Segeltuch zum trocknen auf der Stange hing, war alles außer Rand und Band. Plötzlich wurde dringend nach einem Epiliergerät gesucht und es wurden bereits Anmeldungen entgegengenommen. Knatsch verdötscht gab es noch eine kleine Modenschaueinlage
So erreichten wir nach 18:00 Uhr den Stern, der deinen Namen trägt. Nach kurzer Schlüsselübergabe zogen 24 Überseeköfferchen wie eine Karawane durch das Labyrinth dieser Anlage in Richtung Schlafgemächer.
Nur kurze Zeit später trafen wir uns zum Apre im Biergarten „Lallermann“. Hier war das Epi-Zentrum der Macht. Gruppen aus aller Herren Bundesländer waren zugegen. Einige der männlichen Exemplare werden wohl zu Hause wie Champignons gehalten, im Dunkeln und ab und zu mit Mist beschmissen, wie aus ihrem Gewäsch unschwer zu erkennen war.
Doch Spaß an der Freund zu haben ist unsere Devise. Gegen 20:00 Uhr war Abendessen angesagt. Ist klar, dass danach abgetanzt werden musste. Reichlich Gelegenheit gab es noch im Heizkraftwerk und in der Fliegerbar Doppeldecker.
Gut gelaunt trafen wir uns zum Frühstück. Selbst meine Zimmernachbarin war wieder fit, nachdem sie in der Nacht einen Bekannten wiedergetroffen hatte: nämlich den Käse-Wurstsalat. Draußen im „Lallermann“ heizte DJ Heinz schon wieder mit fetziger Musik ein. Trotzdem entschlossen sich einige, mit dem Shuttlebus nach Bitburg zu fahren.
Der Fahrer erzählte uns unterwegs Interessantes über das frühere Garnisonsstädtchen. Wieder zurück trafen wir unsere Präsidentin umringt von einigen Möhnen beim Picknick auf der Wiese nahe unserer Kaserne. Das herrliche Wetter ludt einfach dazu ein. Dann stand Karaoke auf dem Programm. Im Tussenoutfit präsentierten einige von uns das von Eva herrlich kreierte Bonn-Lied. Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß.
Dann wartete schon wieder das Abendessen auf uns. Später gab es noch einige lustige Momente. Da interessierte sich doch plötzlich jemand sehr für Tabledance. Die Phantasie ging mit dem einen oder anderen durch, wir haben Tränen gelacht. Zur Krönung der Geschichte wurde dann noch ein schwarzes Halsband aus dem Hut gezaubert.
Am Sonntagmorgen war nicht nur die Nacht zu Ende, sondern auch unser Ausflug lag in den letzten Zügen. Nach Stärkung genossen wir bei strahlendem Sonnenschein und einschlägiger Musik den Frühschoppen.
Gegen 13:00 Uhr holte uns Onkel Hans mit seinem Gefährt wieder ab. Unterwegs wurden die restlichen Flüssigkeiten vernichtet und alles, was weg musste. Die Helden waren müde. Am frühen Nachmittag hatte unsere Heimatstadt uns wieder. War das schön, bequem gefahren zu werden, ohne treppauf treppab mit Bus und Bahn. Es war eine gelungene Tour.
Haste gut gemacht Karin!